|
Korfu Information |
Insel Korfu - eine Tour zwischen Ost- und Nordküste |
|||||||||||||
|
Korfu Kompakt
Korfu A bis Z Stadt Kerkyra Touren, Ausflüge Korfu Strände Reiseberichte Tavernentipps Kulinarisch Korfu Klima Flora & Fauna Festkalender Korfu Zitate Gast auf Korfu Korfu Geschichte Korfu Allerlei Korfu Lektüre
|
||||||||||||||
|
Begleiten Sie uns auf einen Ausflug in den Norden der Insel Korfu. Von Korfu Stadt aus immer entlang der Küstenstraße, die einem auf der Fahrt gelegentlich wie eine Aussichtspromenade vorkommt. [ Korfu Karte zur Tour ] Um die Vorschaubilder in Originalgröße zu sehen, klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild. |
||||||||||||||
|
Gouvia | Kalami | Kouloura | Kassiopi | Loutses | Alt Perithia | Pantokrator | Nea Perithia | Ag.Spiridon | Acharavi | Nimfes |
||||||||||||||
Gouvia |
||||||||||||||
|
Die Bucht von Gouvia zählt zu den Touristikhochburgen der Insel Korfu. Viele Hotels, Tavernen, Shops, Bars etc. sorgen dafür, daß keine Langeweile aufkommt. Wassersportler finden ein reichhaltiges Angebot und der moderne Jachtversorgungshafen Gouvia Marina sorgt für etwas internationales Flair. Wer Stadtnähe, Sport und Unterhaltung sucht.....Gouvia bietet es. In der Mitte der Bucht kann man gut erhaltene Reste venezianischer Schiffshäuser bewundern (ca. im 18.Jh. gebaut). |
||||||||||||||
Kalami |
||||||||||||||
|
Von der Küstenstraße führt eine Abzweigung nach Kalami und Kouloura. Der malerische Hafen von Kouloura gehört zu den schönsten Fotomotiven der Insel. Am Hafen gibt`s keine Parkplätze ..also die letzten Schritte zu Fuß gehen! |
||||||||||||||
|
Der alte Landsitz am Hafenbecken stammt aus dem 16.Jh und ist im Besitz einer italienischen Familie - für die Öffentlichkeit nicht zugänglich! Die benachbarte Bucht Kalami besitzt eine Sehenswürdigkeit, die vor allem Engländer anzieht: das weiße Haus, in dem Lawrence Durell sein Buch "Schwarze Oliven" schrieb. |
||||||||||||||
| Korfu Galerie | ||||||||||||||
Kassiopi |
||||||||||||||
|
Kassiopi ist gewissermaßen das Nordlicht der Ostküste. Der Ort hat Geschichte: im Jahr 31 v.Chr. soll sich Gajus Julius Cäsar hier aufgehalten haben und Kaiser Tiberius soll in Kassiopi sogar eine Villa besessen haben. Heute kommt man hierher, um den Hafen zu sehen, der zu den schönsten der Insel Korfu gehört. Im Halbkreis der Bucht gibt es eine Vielzahl Tavernen, Cafes und Souvenirshops. Im Wasser schaukeln bunte Boote und die Ausflugsdampfer tuckern aus und ein. Schaut man vom Hafen über die felsige Halbinsel, erkennt man die Überreste einer Festung. |
||||||||||||||
|
Empfehlungen |
||||||||||||||
![]() |
Von der früheren Festung ist außer den Mauerresten und dem noch recht gut erhaltenen Eingangstor nicht viel zu sehen. Ein Spaziergang entlang der Mauern lohnt, denn von dort hat man schöne Blicke auf Kassiopi. |
|||||||||||||
|
Den Fußweg zur Festung finden Sie an der Straße zum Hafen gegenüber der Kirche "Panagia Kassiopitra". Bitte im Inneren der Burg vorsichtig sein - es ist überwuchert und man läuft Gefahr, über aus dem Boden ragende Eisendrähte zu stolpern. Ganz davon abgesehen, fühlen sich hier auch Schlangen wohl! |
||||||||||||||
Loutses |
||||||||||||||
|
Östlich von Loutses gibt es zwei Höhlen, die einen Besuch wert sind (unbedingt gutes Schuhwerk anziehen!): Man fährt von "Nea Perithia" kommend nach Loutses bis fast zum Ortsende und folgt den kleinen Schildern "Cave". Der asphaltierte Weg führt seit 2008 bis kurz vor die Höhlen, so dass es nur noch ein kurzer Fussweg bis dorthin ist. Bei unserem letzten Besuch im Jahr 2008 waren dort bereits Steinhütten (Verkaufshütten?) gebaut und der Anfang des steilen Abstiegs zu den Höhlen wurde durch einen "Mauereingang" klar gekennzeichnet. |
||||||||||||||
|
Ein kleiner Einblick in die Höhle (Grava bedeutet im korfiotischen Dialekt Höhle) Es wird vermutet, dass die Höhle in prähistorischer Zeit bewohnt war und einst das Bett eines unterirdischen Flusses war. Die breite Öffnung ist insgesamt 100m lang, 40 bis 50m hoch und reicht bis etwa 30m in die Tiefe. (Quelle: "Terra Kerkyra"). Ein kleines Video über die Höhlen gibt es in der Rubrik Korfu Video. |
||||||||||||||
Paleo Perithia - das Bergdorf |
||||||||||||||
|
Paleo Perithia - Das Bergdorf auf der Insel Korfu - "Es geht rechts den Berg hinauf. Nach kurzer Fahrt hat man Loutses erreicht - und wieder einmal das Ende der Asphaltstraße. Ab hier sollte man nur noch mit vierradgetriebenen Wagen fahren. Am besten, man geht zu Fuß. Eine Stunde Aufstieg zwar-aber es lohnt". So geschrieben in einem Reiseführer aus dem Jahr 1986. Inzwischen wurden die Straßen ausgebaut und man kann problemlos mit dem Auto bis kurz vor den Ortseingang fahren. Ich finds schade, denn ich erinnere mich sehr gerne an unseren ersten Besuch in "Old Perithia" im Jahre 1988. Wir mussten das Auto hinter Loutses abstellen und zu Fuß weitergehen. Ein wunderschöner Marsch durch die Bergwelt mit herrlichen Ausblicken war die Belohnung. |
||||||||||||||
|
Paleo Perithia avanciert die letzten Jahre immer mehr zum Ausflugsziel und vier Tavernen sorgen inzwischen für die Bewirtung der Ausflügler. Einen Souvenirshop gibt es natürlich auch schon und an manchen Tagen werden "Jeep-Safaris" durch den Ort gelotst. Möchten sie das besondere Flair des Geisterdorfes (so wird es in manchem Reiseführer noch genannt) erleben, sollten sie zumindest in der Hochsaison versuchen, den Hauptzeiten der Tagesausflügler zu entgehen. |
||||||||||||||
Der Pantokrator |
||||||||||||||
|
Die Korfioten nennen ihren höchsten Berg Pantokrator, den "Allesbeherrscher" - ein Wort, welches auch für Gott verwendet wird. Im 5. Jahrhundert war der Berg Schauplatz von heftigen Bürgerkriegen. Das Kloster auf dem Gipfel wurde im Jahre 1374 errichtet. |
||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
|
Anfang des 16. Jh wurde es während der Türkenbelagerungen zerstört und im Jahr 1689 von den Bewohnern der umliegenden Dörfer wieder aufgebaut. War die Anfahrt zum Pantokrator bis vor einigen Jahren noch ein Abenteuer, so kann man heute bis zum Gipfel fahren ( schade eigentlich !! ). Wir haben es bisher immer vorgezogen, unterhalb des Bergs zu parken und die letzte halbe Stunde zu Fuß zu gehen. Ist man oben angekommen, entschädigt der Blick vom Gipfel für alle Mühen: Im Osten ist die Küste von Epirus und von Albanien zu sehen, im Norden kann man die ganze Breitseite der Insel Korfu bewundern, und im Nordwesten tauchen die Inseln Othoni, Erikoussa und Mathraki auf. Im Westen sieht man den breiten Bergrücken der Insel, und im Süden spitzt sich Korfu zu. |
||||||||||||||
Nea Perithia und Agios Spiridon |
||||||||||||||
|
Perithia ist der "Ruhepol" während unserer Aufenthalte auf Korfu. Der kleine Ort liegt zwischen Kassiopi und Acharavi und ist vom Massentourismus noch weitgehend verschont geblieben. Hier lässt sich die "griechische Lebensart" trefflich genießen - man hat ja sonst genug Trubel! Ein gemütlicher Einkauf bei Spiros oder ein Gläschen Wein in einer der Tavernen - was braucht der Mensch mehr -. |
||||||||||||||
|
Sonne und Meer lassen sich am Strand von Agios Spiridon genießen. In den letzten Jahren haben die Angebote an touristischen Einrichtungen zugenommen - in der näheren Umgebung werden Ferienhäuser und Appartments vermietet und für das leibliche Wohl sorgen zwischenzeitlich mehrere Tavernen. Im Jahr 2002 entstand ein Hotelneubau. Das Großhotel wird über den britischen Veranstalter "First Choice" vermarktet. Mir wäre es aus rein egoistischen Gründen lieber gewesen, wenn weiterhin Ferienhäuser und Appartments dort gebaut worden wären...na ja...es ist nicht zu ändern. Die Bilder wurden im April 2003 aufgenommen. |
||||||||||||||
Acharavi |
||||||||||||||
|
Acharavi hat sich vom kleinen Ort zum beliebten Touristenzentrum gewandelt. Der erste Eindruck ist geprägt von der lebhaften Hauptstrasse. Entlang der Durchfahrtstrasse ziehen sich viele touristische Angebote (Tavernen, Bars, Autovermietungen, Touristik-Büros, Shops etc.). Hinzu gesellen sich nützliche Einrichtungen (z.B. Banken, Apotheke, Ärzte, Einkaufsmärkte, Bäcker, Metzger). Der erste hektische Anschein weicht, sobald man die Hauptstrasse verlässt und die vielen Stichstrassen rechts und links der Hauptstrasse erkundet. Hier wechseln sich weitläufige Hotelanlagen in Appartmentbauweise mit kleineren Appartmentanlagen ab. Sicher einer der Gründe für die Beliebtheit des Ortes: in der Unterkunft finden Urlaubsgäste Entspannung, können aber bei Bedarf in wenigen Gehminuten die Angebote entlang der Hauptstrasse erreichen. |
||||||||||||||
|
Wer es ruhiger mag, findet auch am kilometerlangen Strand viele Tavernen und Möglichkeiten, den abendlichen "Absacker" zu geniessen und kann wunderbare Strandspaziergänge unternehmen. Etwas ausserhalb des Ortes hat seit der Saison 2001 der Hydropolis Wasser- und Sportpark seine Pforten geöffnet. |
||||||||||||||
|
Geschichte: Acharavi hieß in der Antike Ivi. Die Römer zerstörten im Jahr 32 v.Chr. die Siedlung und brachten alle jungen Leute um. Der Ort wurde danach "freudlose Jugend" genannt - auf griechisch "achari ivi". (Quelle:"Terra Kerkyra") |
||||||||||||||
Nimfes ( Nymphes ) und die Wasserfälle |
||||||||||||||
|
Wer noch nicht genug hat und das Landesinnere ein wenig erkunden möchte, kann sich nun auf den Weg nach Nimfes machen, um dort die Kirche Estavromenou und die Wasserfälle zu besuchen. Von Acharavi aus fährt man weiter nach Roda. Dort an der Ampelkreuzung links und weiter bis Platonas. Am Ortsausgang in Platonas weist ein Hinweisschild links ab nach Nimfes. Einige Kilometer weiter taucht links der Strasse (noch vor dem Ort) die Kirche Estavromenou auf. |
||||||||||||||
![]() |
Die Architektur erinnert eher an einen buddhistischen Bau als an eine griechische Kirche und dürfte damit einzigartig auf Korfu und in ganz Griechenland sein. Wer der Erbauer bzw. Stifter war, kann nur vermutet werden. Anhand der Freskenreste im Innern der Kirche wird die Entstehung der Kirche im 18.Jh vermutet. |
|||||||||||||
|
Die Weiterfahrt bringt uns nach kurzer Zeit in den mit seinen engen Gassen recht ursprünglichen Ort Nimfes. Durchfahren Sie den Ort bis zum Dorfplatz (sinnigerweise als "Nimfes Square" beschildert). Hinter dem Dorfplatz führt links eine Strasse weiter, die bald in einen Schotterweg übergeht. Nach kurzer Zeit kommt man an einem Fussballfeld vorbei. |
||||||||||||||
|
Der Schotterweg führt weiter durch ein fruchtbares Tal und nach einigen Kilometern hat man die Wasserfälle erreicht. In den Sommermonaten fliesst hier sicher nur ein Rinnsal (Bilder: April 2006), aber auch die schöne Gegend lohnt durchaus einen Ausflug. |
||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
|
Der Schotterweg trifft dann nach einiger Zeit auf eine kleine geteerte Strasse, die über Episkepsi und Agios Pandeleimonas wieder zurück nach Acharavi führt. |
||||||||||||||
| Startseite | Sitemap | Suchen | Gästebuch | Kontaktformular | Impressum | | ||||||||||||||