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Urlaubsbericht Korfu 2005 von Kim - Ipsos und Ausflüge

Urlaubszeit vom 21.06 bis 05.07.2005 / Urlaubsort: Ipsos / Hotel: Ipsos Beach, 80m vom Strand entfernt

 

Die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub  ist doch immer noch die beste Freude, nicht wahr? Am 21.06. war es bei uns so weit : der Wecker ging recht früh, denn wir saßen in einer der ersten Maschinen , die uns vom Düsseldorfer Flughafen nach Korfu flog. Die Landung ist auf Korfu nicht immer die sauberste, da der Flughafen auf Korfu eine recht kurze Start- und Landebahn hat. Bevor ein/e Pilot/in auf Korfu starten und landen darf , muss er/sie mindestens einige Jahre Flugerfahrung haben. Unser Flug war angenehm, aber die Landung recht holperig. Es war mein achter Besuch in Ipsos mit Unterbrechungen.

 

Den ersten Tag verbrachten wir am Pool und abends ging es in den schönen Ort.  Die lange Straße durch Ipsos bin ich immer wieder gerne entlang gelaufen. Die Aussicht ist traumhaft schön. Gegenüber von Ipsos sieht man über die Bucht hinweg Korfu-Stadt oder auch von den Einheimischen Kerkyra genannt. Albanien erkennt man auch recht gut. Der Strand liegt direkt an einer häufig befahrenen Straße,  jedoch stört es einen nicht, wie man es sich im ersten Moment vorstellt. Die Straße hört man nach dem ersten Tag überhaupt nicht mehr. Wenn man Lust auf ein Eis hat, wechselt man kurz die Straßenseite. Es gibt viele Möglichkeiten dort einen kleinen Einkauf zu tätigen.

 

Am 24.06 sind wir für 20 Euro mit dem Boot von Captain Homer nach Kassiopi gefahren. Morgens um 11 Uhr ging es in Ipsos los. Wir schipperten nach Barbati, um dort noch weitere Fahrgäste aufzunehmen. Zwischendurch wurden zwei Badestops für jeweils 30 Minuten eingelegt. Für die Verpflegung wurde bestens gesorgt.  Es gab Souvlaki, Würstchen, Salat, Brot, Wein und Fanta. Der Aufenthalt in Kassiopi dauerte gute 2Std, reichlich Zeit, sich das schöne Fischerdörfchen anzusehen, Souvenirs zu kaufen und noch etwas Erfrischendes zu sich zu nehmen. Die Rückfahrt war wieder mit einem Badestop verbunden, bis wir gegen 17 Uhr wieder in Ipsos eintrafen.

 

Am Samstagmorgen haben wir uns spontan entschieden, nach Kerkyra zu fahren. Der Transfer hat einwandfrei geklappt, auch die Altstadt war wieder einmal ein tolles Erlebnis. Die vielen kleinen Gassen und die unendlich vielen Läden in der Hauptstadt der Insel sind ein Traum. Den "Agios Spiridon" (eine wunderschöne Kirche , benannt nach dem Schutzpatron der Insel,  "Spiridon") kann man nicht in Worte fassen, man muss ihn selbst gesehen haben.

Am 28.06 haben wir uns entschlossen, mit dem Boot für 10 Euro noch einmal nach Kerkyra zu fahren.  Allerdings ging die Fahrt erst um 18 Uhr los, somit hatten wir die Möglichkeit, den Sonnenuntergang auf dem Meer zu genießen. Die Fahrt bis nach Kerkyra dauerte ca.40 Min., wo wir dann über 3Std Zeit zum Verweilen hatten. Pünktlich um 22Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Die Rückfahrt war zwar etwas schaukelig,  jedoch wurde man von dem Anblick der Insel bei Nacht und der sternenklaren Nacht wieder entschädigt.

 

Der 30.06 wurde sowohl für mich als auch für meinen Freund zu einem unvergesslichen Tag in unserem Uralub. Über die Reiseleitung buchten wir die "Nord-Tour" mit dem Bus. Der Ausflug dauerte fast den ganzen Tag und man war abends ganz schön erschöpft,  doch es hat sich gelohnt. Um 07:45 Uhr wurden wir mit dem Bus an unserem Hotel abgeholt, fuhren nach Kerkyra, um dort in einen andreren Bus zu steigen. Die  Reiseleiterin, eine auf Korfu lebende Holländerin, sprach gut Deutsch und konnte so der gesamten Besatzung die gr. Mythologie näher bringen und uns allen etwas über die Insel erzählen.

Nach einer guten halben Stunde erreichten wir Paleokastritsa und besichtigten auf einem Berg eines der schönsten Klöster Griechenlands. Da der Weg zum Kloster recht schmal war, stand jeweils unten und oben am Berg eine Ampel die anzeigte, wann wer zu fahren hat. Das Kloster war sehr gepflegt und wunderschön anzusehen. Von dort oben aus hatte man eine fantastische Aussicht auf das türkisfarbene Meer. Jeder Felsen im Meer beruht auf einer Geschichte. Für 6 Euro konnte man in Paleokastritsa  an einer Grottenfahrt teilnehmen. Mit einem kleinen Boot fuhr man in 3 Grotten hinein. Die erste Grotte war schon schön anzusehen, doch es war erst der Anfang der Schönheit. Sowohl vom Strand als auch vom Boot aus konnte man bis zum Meeresboden schauen.

"Bella Vista" heißt soviel wie schöne Aussicht, jedoch bekommt man in einem gut gepflegtem Restaurant viel mehr geboten, als eine "Bella Vista". Wieder einmal fehlen mir die Worte, nicht einmal unsere Urlaubsfotos geben diese Aussicht wieder, die man dort geboten bekommt. Der hausgemachte warme Apfelkuchen wird da nur zur Nebensache , obwohl er wirklich Klasse ist.

Anschließend ging es zu der "Kräuter-Oma". Eine süße ältere Dame, die über alle Kräuter, Gewürze und Seifen verfügt, die man sich nur vorstellen kann. Durch die gute Mandelseife sieht die "Kräuter-Oma" allerdings nicht einmal annähernd aus wie eine Oma, sondern ist für ihr Alter noch sehr fit und spricht sogar etwas Deutsch. Zum Abschluss hatte man in Kassiopi wieder die Möglichkeit etwas zu Essen oder zu Trinken und einzukaufen zu gehen.

Die engste Stelle zwischen Albanien und Korfu beträgt 2 km. Zu dieser Stelle fuhr der Bus zu guter letzt. Der Tag hatte sich gelohnt und die Bilder des vergangenen Tages werden immer in unserer Erinnerung bleiben. Da der Heimflug immer näher rückte, nutzten wir die letzten Tage, um nur noch im Meer zu schwimmen. Abends hatte man in Ipsos viele Möglichkeiten essen oder trinken zu gehen. Ebenso boten sich zahlreiche Discotheken-Besuche an. Das hört sich alles laut an und auf der Straße ist es auch, jedoch hört man im Hotelzimmer gar nichts davon, man kann dem Zirpen der Heuschrecken lauschen.

 

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Ipsos.

Kim Hartmann

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